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Biografie

Inga Swenson

Geburtstag: 1932-12-29 Geburtsort: Omaha, Nebraska, USA
Inga Swenson (29. Dezember 1932 – 23. Juli 2023) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie absolvierte 1950 die Central High School in Omaha, Nebraska. Swenson war Mitglied der Studentenverbindung Alpha Phi an der Northwestern University, wo sie im renommierten Fachbereich Theaterwissenschaften studierte. Dem amerikanischen Publikum ist sie vor allem durch ihre Rolle als Gretchen Kraus bekannt, der autoritären und bissigen deutschen Köchin (später Hausdame und Budgetdirektorin) in der Sitcom „Benson“. Die Rolle erhielt sie durch einen Gastauftritt in mehreren Folgen der Sitcom „Soap“, in der sie Ingrid Svenson, die leibliche Mutter von Corinne Tate (Diana Canova), spielte. Beide Serien wurden von Susan Harris entwickelt und von Witt-Thomas-Harris Productions produziert (die später auch „Golden Girls“ und „Empty Nest“ kreierten). Sie verkörperte außerdem 1985 und 1986 die nordenglische Matriarchin Maude Hazard in der gefeierten Miniserie „Fackeln im Sturm“. Zu Beginn ihrer Karriere hatte Swenson einen bemerkenswerten Auftritt in der Westernserie „Bonanza“ in zwei Folgen: „Inger, My Love“ (1962) und „Journey Remembered“ (1963). Für diesen Auftritt unterbrach sie kurzzeitig ihre Hauptrolle in „110 in the Shade“ am Broadway. Ihre Rolle war insofern bedeutsam, als sie die zweite Ehefrau von Lorne Greenes Figur spielte, die Mutter von Hoss Cartwright, gespielt von Dan Blocker. Sie war tatsächlich vier Jahre jünger als Blocker. Nach dem Ende von „Bonanza“ nach 14 Jahren Laufzeit hatte Swenson einen Gastauftritt in einer Folge von Lorne Greenes kurzlebiger Krimiserie „Griff“. Ebenfalls zu Beginn ihrer Karriere spielte Swenson Nebenrollen in den Filmen „Sag’s oder nicht“ (1962) und „Licht im Dunkel“ (1962), in dem sie Helen Kellers Mutter verkörperte. Sie war ausgebildete lyrische Sopranistin und feierte Erfolge am Broadway in „New Faces“ (um 1956) und „Der First Gentleman“ (1959). Für ihre Darbietungen in „110 in the Shade“ (1964) und „Baker Street“ (1965) wurde sie für den Tony Award als Beste Hauptdarstellerin in einem Musical nominiert. Swenson war mit dem Schauspieler und Sänger Lowell Harris verheiratet. Das Paar hatte zwei Söhne, James (verstorben) und Mark. Obwohl ihr schwedisch klingender Name und ihr charakteristischer Akzent bei „Benson“ etwas anderes vermuten lassen, wurde sie in den USA geboren und ist dort aufgewachsen und spricht normalerweise mit amerikanischem Akzent.

Filme und Serien mit Inga Swenson